La vida es silbar

Das Leben ist Pfeifen

ProduktionProduktion / Release

Drama
Spain / Cuba
1998
106min
IMDB-Rating: 6.7/10
Kinostart CH-D: 04.11.1999
Kinostart CH-F: 13.10.1999
Kinostart CH-I: no release

Synopsis DESynopsis DE

Bebe ist eine junge Frau, die glücklich in den Sphären von Havanna lebt und nicht verstehen kann, weshalb nicht alle an deren um sie herum auch glücklich sein können. Sie sitzt auf der Mauer zum Meer am Malecon und sinniert vor sich hin: «Ich bin allein, aber harmonisch. Havanna ist auch allein, aber nicht so wie ich.» Jetzt will Bebe, die ihre Erscheinung wechselt wie eine Märchenfee, in der Wirklichkeit drei Personen auswählen, die auch glücklich sein sollen und es am Ende dieses Jahrhunderts auf Kuba noch nicht sind.

Mariana heisst die eine, sie ist eine aufstrebende Ballett-Tänzerin, würde liebend gern die Rolle der «Giselle» tanzen und begehrt genauso enthusiastisch die Körper junger Männer. Weil sie um alles in der Welt ihre Rolle bekommen will, gelobt Mariana in der Kirche, mit keinem Mann mehr ins Bett zu steigen, wenn sie die Giselle tanzen darf. Sie hat in dem Moment nicht damit gerechnet, dass ihr Partner auf der Bühne der umwerfend schöne Ismael sein wird, der sich unsterblich in Mariana verliebt.

Der Musiker Elpidio wurde als kleiner Junge von seiner Mutter Cuba verlassen, weil er nicht nach deren Wünschen geraten war. Jetzt lebt der Mischling von seinen Mutter-Mythen umrankt als Müssiggänger in der kubanischen Hauptstadt und lernt per Zufall eine europäische Umwelt-Aktivistin kennen, die am Malecon im Heissluftballon gelandet ist. Die Ausländerin lässt ihn sogar seine Mutter Cuba vergessen, der er sich über alles in der Welt verbunden fühlte.

Julia schliesslich arbeitet, hilfsbereit und selbstlos wie sie ein Leben lang war, als Pflegerin in einem Altersheim. Regelmässig überkommen sie Gähnanfälle, und sie schläft sogar ein, als ihr besonderer Einsatz fürs Allgemeinwohl ausgezeichnet werden soll. Julia sucht einen Psychiater auf, der ihr helfen könnte. Und er stellt fest, dass es zu vieles gibt, was Julia in ihrem Leben verdrängt. Allein beim Stichwort «Sex» fällt sie regelmässig in Ohnmacht. Auf offener Strasse beweist ihr der Arzt: Mit ihrem Hang zur Verdrängung ist Julia nicht allein.

Die drei Lebenslinien, denen «La vida es silbar» folgt, haben als gemeinsamen Ausgangspunkt das Waisenhaus. Julia hat ihr Kind dort gelassen, Mariana und Elpidio sind da aufgewachsen. Längst müssten sie selber mit ihrem Leben klar kommen, müssten Entscheidungen treffen und versuchen, die Angst vor der Wahrheit, vor den Worten und den Ideen dahinter, zu überwinden, um den Neuanfang zu wagen.

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Das Leben ist ein Pfeifen

La vida es silbar

La vie c'est siffler

La vita è un fischio - Life is to Whistle

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Quelle: Procinema

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