Metropolitan Opera New York: Lulu

Live aus der Metropolitan Opera New York

ProduktionProduktion / Release

Oper
USA
2016
254min
Kinostart CH-D: 21.11.2015
Kinostart CH-F: no release
Kinostart CH-I: no release

Synopsis DESynopsis DE

Deutschland, im ausgehenden 19. Jahrhundert. Lulu lässt ihr Porträt malen, wobei sie Dr. Schön, einen reichen Zeitungsherausgeber, mit dem sie eine Affäre hat, zuschauen lässt. Als er mit ihr allein ist, versucht der Maler, sie zu verführen, als ihr Ehemann, der Medizinalrat, an der Tür zu hören ist. Er dringt mit Gewalt in das Zimmer ein und bricht dann mit einem Herzinfarkt zusammen. Lulu, die seltsam unbeteiligt an dem Vorfall scheint, realisiert plötzlich, dass sie nun eine reiche Witwe ist, und der Maler fragt sich, was ihr die Zukunft bringen werde.Lulu und der Maler haben geheiratet. Überrascht erfährt sie, dass Schön sich verlobt hat. Nachdem der Maler gegangen ist, kommt Schigolch herein, ein alter Mann und Freund von Lulu, der ihr Vater, aber auch ein ehemaliger Liebhaber sein könnte. Sie gibt ihm Geld, und er geht, als Schön hereinkommt. Schön, der Lulu vor Jahren als Waisenkind entdeckt hat und sie erzogen hat, hat lange ein Verhältnis mit ihr gehabt, möchte sie aber jetzt loswerden, damit er heiraten kann. Als der Maler zurückkehrt, erzählt ihm Schön Lulus Vergangenheit. Entsetzt begeht der Maler Selbstmord, indem er seine eigene Kehle durchschneidet. Schön, der einen Skandal vermeiden will, ruft die Polizei. Er ist schockiert von Lulus kalter Reaktion auf den Selbstmord ihres Mannes, aber sie entgegnet ihm, dass er sie ohnehin heiraten werde, egal wie sehr er protestiere.Einige Zeit darauf tanzt Lulu in einem Ballet, das Schöns Sohn Alwa komponiert hat. In ihrer Garderobe erzählt sie Alwa von ihrem neuesten Verehrer, dem Prinzen, der sie zu seiner Frau machen will. Nachdem Lulu auf die Bühne gegangen ist, kommt der Prinz herein und erzählt Alwa von seiner Liebe zu Lulu. Plötzlich stürmt Lulu wieder herein: Sie hat Schön im Publikum mit seiner Verlobten sitzen sehen und weigert sich, für diese zu tanzen. Schön folgt ihr bald und verlangt, mit Lulu allein zu sein. Er bittet sie, seine Ehe nicht zu verhindern, aber als sie ihre Hochzeitspläne mit dem Prinzen erwähnt, begreift er, dass er ohnehin nicht von ihr loskommt. Lulu diktiert ihm einen Brief an seine Verlobte, in dem er das Verlöbnis löst.Schön und Lulu, die nun verheiratet sind, leben in einem luxuriösen Haus, aber sie zieht immer noch Verehrer an. Unter ihnen ist die lesbische Gräfin Geschwitz, die Lulu soeben zu einem Ball für Künstlerinnen eingeladen hat. Schön bedauert, dass solche Menschen nun Teil seines Lebens seien. Als er und Lulu gegangen sind, kehrt die Gräfin zurück, zusammen mit Schigolch, einem Akrobaten und einem Gymnasiasten. Lulu kommt hinzu, und alle drei Männer machen ihr Liebeserklärungen. Sie verstecken sich, als Alwa hereinkommt. Da er meint, mit Lulu allein zu sein, macht auch er ihr eine Liebeserklärung. Schön ist unterdessen unbemerkt zurückgekommen und beobachtet die Szene. Dann schickt er seinen Sohn fort und gibt Lulu einen Revolver, da er verlangt, dass sie sich erschiesse, um seinen guten Ruf zu wahren. Der Akrobat läuft aus dem Zimmer und Schön, der daraufhin alles absucht, entdeckt die Gräfin und schliesst sie im Nebenzimmer ein. Lulu rechtfertigt sich und erklärt, dass sie sich nie als etwas ausgegeben habe, was sie nicht sei. Wutentbrannt zwingt Schön sie auf die Knie, aber die Hilferufe des Gymnasiasten lenken ihn ab. Lulu gibt fünf Schüsse auf den Rücken ihres Ehemannes ab. Alwa stürzt herein, und Lulu wirft sich ihm zu Füssen; sie fleht ihn an, sie nicht der Polizei auszuliefern.Ein Orchesterzwischenspiel beschreibt Lulus Verhaftung, ihren Mordprozess, Inhaftierung, Erkrankung an Cholera, Einweisung ins Krankenhaus, und Fluchtpläne: Die Gräfin, die sich mit derselben Krankheit hat anstecken lassen, wird Lulus Platz im Krankenhaus einnehmen.Zusammen mit der Gräfin und dem Akrobaten erwartet Alwa Lulus Rückkehr in Schöns ehemaliger Wohnung. Als sie am Arm Schigolchs eintrifft, ist der Akrobat von ihrem abgehärmten Aussehen entsetzt und geht, wobei er ihr damit droht, sie an die Polizei zu verraten. Als er mit Lulu allein ist, erklärt ihr Alwa wieder seine Liebe und willigt ein, mit ihr nach Paris zu gehen.Bei einer Gesellschaft in Alwas Pariser Villa bringt der Akrobat einen Toast auf Lulus Geburtstag aus. Einige der Anwesenden haben in die Jungfrau-Seilbahn investiert und befragen den Bankier nach ihren Aussichten. Der Marquis, der damit droht, Lulu der Polizei als Schöns Mörderin anzuzeigen, versucht sie dazu zu erpressen, in einem Bordell zu arbeiten, aber sie weist ihn ab. Alle haben beim Kartenspiel gewonnen, und die Jungfrau-Aktien schnellen in die Höhe. Als die Gesellschaft zum Abendessen gegangen ist, versucht auch der Akrobat, Lulu zu erpressen. Als nächstes kommt Schigolch herein und bittet sie um Geld. Lulu bricht in Tränen aus und plant gemeinsam mit Schigolch, den Akrobaten loszuwerden: Sie werden ihm weismachen, dass die Gräfin in ihn verliebt sei, dann die Gräfin überreden, ihn in Schigolchs Wohnung zu bringen, und ihn dort ermorden lassen. Ein Aufruhr beginnt, als sich herumspricht, dass die Jungfrau-Aktien eingebrochen sind – alle sind ruiniert. In der allgemeinen Verwirrung entkommt Lulu genau in dem Moment, in dem der Marquis mit der Polizei eintrifft.In einem schäbigen Mansardenzimmer in London erwarten Schigolch und Alwa, der nun zum Syphilitiker verkommen ist, Lulus Rückkehr von ihrer ersten Nacht als Prostituierte. Sie verstecken sich, als sie mit einem Freier, dem Professor, hereinkommt, der während des gesamten Geschehens schweigt. Nachdem er gegangen ist, erscheint die jetzt mittellose Gräfin, die Lulus Porträt mitbringt. Lulu und ihre drei Verehrer bewundern die Schönheit des Gemäldes und denken darüber nach, wie sehr ihr Schicksal mit ihm verquickt ist. Lulu geht zurück auf die Strasse, die Gräfin folgt ihr; unterdessen reflektiert Alwa, der mit Schigolch zurückbleibt, wie er sein Leben ruiniert hat. Wieder verstecken sich die Männer, als Lulu mit einem anderen Freier hereinkommt, einem afrikanischen Prinzen. In einem unbeholfenen Versuch, Lulu zu beschützen, greift Alwa den Prinzen an, der seinem Gegner den Schädel einschlägt und geht. Lulu ist verzweifelt und stürzt wieder auf die Strasse. Schigolch zerrt Alwas Körper ausser Sichtweite und verschwindet. Die Gräfin kehrt zurück. Sie betrachtet Lulus Bildnis und erwägt Selbstmord, aber ihre Gedanken werden durch Lulus Rückkehr mit einem weiteren Freier, Jack the Ripper, unterbrochen. Lulu bittet Jack, die Nacht bei ihr zu bleiben. Sie diskutieren erst über Geld, dann führt sie ihn in ihr Zimmer. Die Gräfin bleibt allein zurück und betrachtet weiter das Porträt. Plötzlich hört man Lulu schreien – Jack bringt sie um. Die Gräfin eilt ihr zur Hilfe, aber Jack ersticht auch sie. Er wäscht sich die Hände und geht, während die sterbende Gräfin nach Lulu ruft..

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